In der Nacht auf Mittwoch versank im Büsumer Hafenbecken II der Werftrohbau: "Libelle". Am frühen Morgen gegen sechs Uhr wurde das komplett versunkene, ca. 16 m lange, Boot durch einen Passanten entdeckt, der daraufhin den Notruf wählte. Es handelt sich um einen im Umbau befindlichen, ehemaligen Fischkutter, der zu einem Sportboot ausgebaut wird. Durch die mit 13 Mann, drei Fahrzeugen, Ölwehrausrüstung und Boot angerückte freiwillige Feuerwehr Büsum konnte der Rumpf bei Niedrigwasser soweit leer gepumpt werden, dass er wieder schwimmfähig wurde.
Dargow (Gemeinde Salem-Schaalsee) - Mann leblos aus See geborgen
Vermisstenfall hatte sich nicht bestätigt
Nachdem am vergangenen Sonntagabend Rettungskräfte einen 67-jährigen Bad Schwartauer leblos aus dem Schaalsee bargen, gingen bei der Polizei Hinweise ein, dass möglicherweise noch weiteren Personen etwas zugestoßen sein könnte. Über 130 Rettungskräfte waren im Einsatz und suchten bis in die Abendstunden die Umgebung ab. Umfangreiche Suchmaßnahmen durch die Tauchergruppe der Polizei aus Eutin verliefen am Montag ebenfalls erfolglos. Die Kriminalpolizei in Ratzeburg nahm die Ermittlungen auf. Erste Hinweise, dass der verstorbene 67-jährige Mann sich mit zwei Bekannten zum Bootsausflug getroffen hatte, bestätigten sich letztlich nicht.
Flensburg (ots) - Am frühen Sonntagmorgen beobachtete ein Wassersportler im Flensburger Industriehafen drei Personen, die sich auffällig auf einem offenen Fischerboot bewegten. Die alarmierten Polizeibeamten stellten 3 Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren fest. Das 4,5 m lange offene Fischerboot mit Außenborder hatten sie in der Nacht zuvor auf der dänischen Seite der Schusterkate gestohlen. Im Kofferraum des Fahrzeugs eines Täters fanden die Beamten 230 kg Kupferkabel, das offensichtlich vom Werftgelände der FSG stammte. Das Boot und das Diebesgut konnten umgehend zurückgegeben werden. Gegen die Männer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Einstellungen in den Polizeidienst des Landes Schleswig-Holstein
200 Auszubildende treten am 2. August 2010 ihren Dienst an
"Bekomme ich schon am ersten Tag meine Uniform?" - diese Frage und noch einige mehr prasseln zurzeit wieder auf die Fachinspektion Ausbildung der Polizeidirektion Eutin ein - denn es ist wieder Einstellungszeit!
Am Montag, den 2. August 2010, ist es soweit: 150 junge Frauen und Männer werden nach Eutin reisen und dort in den mittleren Polizeidienst des Landes Schleswig-Holstein eingestellt. Zur gleichen Zeit werden 50 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter in Kiel Ihre Ernennungsurkunden erhalten. Insgesamt stellt die Landespolizei Schleswig-Holstein dieses Jahr 200 Auszubildende für den Schutzpolizei-, Wasserschutzpolizei - und Kriminalpolizeidienst ein. Diese jungen Frauen und Männer wurden aus über 3300 Bewerbungen ausgesucht und beginnen ihre Ausbildung voller Erwartungen an den von ihnen gewählten Beruf.
Morgendliche Spritztour mit Schlauchboot endete schnell
Am 25.07.2010 gegen 03.35 Uhr unternahmen vier männliche Personen aus Lübeck und Reinfeld eine nächtliche Spritztour mit einem Schlauchboot. Sie starteten ausgerechnet am Anleger der Wasserschutzpolizei und konnten kurz darauf gestellt werden.
Ausgerechnet vom Bootsanleger der Wasserschutzpolizei in Lübeck Travemünde nahmen vier männliche Personen im Alter von 20 bis 23 Jahren zum Anlass, mit einem nur lose angebundenen 3,5 m langen Schlauchboot von dem dort liegenden Kutter " Libra" eine morgendliche Spritztour zu unternehmen.
Beamte des Wasserschutzpolizeikommissariates 2 haben gegen einen 51-jährigen Deutschen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet. Beamte des Funkstreifenbootes "Elbe 27" bemerkten in der Billwerder Bucht ein blaues Sportboot (Länge 8,50 m, Breite 2,30 m), das einen Maschinenschaden hatte.
Schwimmen im Bereich des Hamburger Hafens ist lebensgefährlich
Gemeinsame Pressemitteilung der Wasserschutzpolizei und Hamburg Port Authority
Die Wasserschutzpolizei und Hamburg Port Authority weisen eindringlich auf die Gefahren hin, die Schwimmern in der Elbe im Bereich des Hamburger Hafens drohen. Wer an Anlegestellen wie St. Pauli Landungsbrücken, Überseebrücke, City Sporthafen oder an Fähranlegern ins Wasser springt, begibt sich in Lebensgefahr. Zudem stellen Personen im Wasser auch immer eine Gefährdung des Schiffsverkehrs dar, da plötzliche Ausweichmanöver zu Schiffskollissionen führen können.
Die Fließgeschwindigkeit der Elbe im Bereich der St. Pauli-Landungsbrücken beträgt bei mittleren Tideverhältnissen bis zu fünf, in der Flutphase sogar bis zu acht Stundenkilometern. Auch Weltklasseschwimmer sind nicht in der Lage, die auftretende Spitzengeschwindigkeit zu meistern. Der normale Durchschnittsschwimmer ist bereits mit den niedrigsten Strömungsgeschwindigkeiten der Elbe überfordert.
Friedrichstadt (ots) - Einen schnellen gemeinsamen Fahndungserfolg konnten die Polizei in Friedrichstadt und die Wasserschutzpolizei Husum verbuchen. In der Nacht vom vergangenen Sonnabend auf Sonntag ist es im Bereich Friedrichstadt zu mehreren Straftaten gekommen. So wurden zwei Boote aus den Grachten gestohlen bzw. missbräuchlich benutzt, zwei Außenbordmotoren wurden von Booten abgebaut und entwendet.
Brunsbüttel (ots) - Am 18.03.2010 stellten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel während einer Schiffskontrolle an Bord eines russischen Motorschiffes, das von der Elbe kommend in die Kleine Nordschleuse Brunsbüttel einlief, beim russischen Kapitän Atemalkohol fest.
Am 18.03.2010 stellten Beamte des Wasserschutzpolizeirevier Kiel, gegen 10:50 Uhr, bei dem MS "John Mitchell", Hhf.: St. Johns, eine Freibordunterschreitung von mehr als 13 cm fest. Das Schiff war um ca. 200 t mit Pottasche überladen.
Heute um 13.03 Uhr verunglückte auf dem Ratzeburger See ein Eissegler und zog sich dabei eine Beinfraktur zu.
Kurz zuvor waren zwei 68 jährige Eissegler vom westlichen Ufer des Ratzeburger Sees am Schanzenberg aus mit ihren Eisschlitten auf dem dünnen Eis in Richtung Ratzeburg gestartet.
Lübeck (ots) - Bereits am Freitag, den 12.03.2010 um 15.21 h, kam es im Fahrwasser vor Travemünde zu einer Kollision zwischen dem Fahrgastschiff "Sven Johannsen" und einem unter antiguanischer Flagge auslaufenden Frachtschiff, bei dem beide Schiffe erheblich beschädigt wurden und von der Wasserschutzpolizei ein Weiterfahrtverbot erteilt werden musste. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Kiel (ots) - Am 10.03.2010, gegen 10:30 Uhr, stieß das unter Bahamas Flagge fahrende M/S "Strami" beim Anlegen am Kraftwerk Ostufer gegen den dortigen Verladekran und beschädigte diesen so, dass er zunächst nicht mehr betrieben werden konnte.
Starker Eisgang: Seenotretter holen Arbeiter von Minsener Oog
Vier Arbeiter einer privaten Baufirma hat die Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN STEFFENS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 12. Februar aus einer misslichen Lage auf Minsener Oog befreit. In guter Nachbarschaftshilfe holten die Seenotretter die Männer von der einsamen Düneninsel, weil deren eigenes Versorgungsschiff im Eis festgekommen war.
Seenotretter im vergangenen Jahr über 2000 Mal im Einsatz auf Nord- und Ostsee
TV-Koch Tim Mälzer ist neuer „Bootschafter“
1095 Menschen haben die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Verlauf des Jahres 2009 aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit (2008: 1105). Die 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee fuhren 2138 (2008: 2102) Einsätze.
TV-Koch Tim Mälzer hat zum Jahresbeginn sein Ehrenamt als „Bootschafter“ für die DGzRS angetreten: „Ich bin stolz, ‚Bootschafter‘ bei den Seenotrettern zu sein, weil die Seenotretter die Idee vom uneigennützigen Engagement für in Not geratene Menschen praktizieren, ohne nach dem ‚Warum?‘ zu fragen. Dieses Anliegen kann jeder fördern – ein paar ‚Groschen‘ ins Sammelschiffchen, oder besser noch: eine zuverlässige Fördermitgliedschaft mit einem Beitrag ganz nach seinen persönlichen Möglichkeiten.“ Tim Mälzer verkündete die Einsatzzahlen an Bord des größten Seenotkreuzers der DGzRS, der HERMANN MARWEDE, in Cuxhaven:
„Insgesamt wurden 36 Einsätze mehr gefahren; die Zahl der aus Seenot geretteten und aus Gefahr befreiten Personen ging um zehn zurück. In zahlreichen Fällen konnten die Seenotretter frühzeitig eingreifen und Schäden im Vorfeld begrenzen. Zum Vorjahr hat sich keine bemerkenswerte Veränderung ergeben.
Kutter droht zu kentern – Seenotretter befreien Fischer aus dem Eis
Schnell und professionell haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Watt zwischen den nordfriesischen Inseln Sylt und Rømø (Dänemark) am Mittwoch (3. Februar) einen Fischkutter vor dem Kentern bewahrt. Die drei Fischer an Bord hatten ihr Schiff in Gedanken bereits aufgegeben.