Heute Mittag ist die Hafenrundfahrtbarkasse "Anita" auf eine Spundwand im Magdeburger Hafen gelaufen. Wasserschutzpolizisten retteten 44 Fahrgäste sowie zwei Besatzungsmitglieder mit mehreren Funkstreifenbooten und brachten sie sicher an Land. Die Wasserschutzpolizei hat eine Ermittlungsgruppe Schiffsunfall (EGS) eingerichtet.
Die "Anita" war mit 44 Fahrgästen (42 Erwachsene, 2 Kinder), einem Schiffsführer (70) sowie einem Decksmann besetzt.
Harrislee (ots) - Heute um 15:38 Uhr wurde der Besatzung des MSB "Kieholm" (Wasserschutzpolizei Flensburg) durch die Regionalleitstelle-Nord telefonisch mitgeteilt, dass sich soeben ein Sportbootfahrer telefonisch gemeldet und um Erscheinen der Wasserschutzpolizei gebeten hatte. Grund war ein Feuer auf einem Motorboot, das von Marina Minde kommmend wieder nach Flensburg fahren wollte. Dabei bemerkte der verantwortliche Schiffsführer, zwischen Glücksburg und den dänischen Ochseninseln starke Rauchentwicklung im achteren Bereich des Fahrzeugs. An Bord befanden sich neben dem Skipper noch seine Frau und vier Kinder (sechs Monate, zwei im Alter von drei Jahren, eines 8 Jahre alt).
Lübeck - Travemünde (ots) - Bereits am Samstag den 21.08.2010 um 18.00 Uhr kam es in der Travemünder Hafeneinfahrt in Höhe der Nordermole zu einer gefährlichen Situation zwischen einer Segelyacht und einer auslaufenden Fähre. Nur durch rechtzeitiges Eingreifen des Kapitäns konnte schlimmeres verhindert werden.
Kurz vor 18.00 Uhr lief eine unter dänischer Flagge fahrende Ro/Ro Fähre aus Travemünde aus. Ein mit zwei Mann besetztes Segelboot, das von See kommend in Richtung Fischereihafen segeln wollte, lag quer im Fahrwasser, in Höhe der Nordermole. Es hatte nur ein Vorsegel gesetzt und eine Person war in ein mitgeführtes Beiboot geklettert.
Am Dienstagabend um 22.55 h löste der Abschuss eines roten Seenotsignals auf dem Ratzeburger See eine groß angelegte Suchaktion aus. Insgesamt waren an der anschließenden Suche 120 Einsatzkräfte beteiligt. Nachdem glaubwürdige Zeugen bei der Einsatzleitstelle den Abschuss eines Seenotsignalmittels auf der Westseite des Ratzeburger Sees zwischen der Ortschaft Buchholz und Pogeez mitteilten, wurden von der integrierten Rettungsleitstelle Süd in Bad Oldesloe Einsatzkräfte des Wasserrettungszugs Nord, bestehend aus DLRG, Feuerwehr und THW alarmiert.
Zwei rote Seenotraketen haben am gestrigen Abend (21.07.)auf der Nordsee zu einer großen Suchaktion geführt. "Es war gegen 23.40 Uhr, als ca. 6 Seemeilen westlich von Westerland /Sylt mehrere Fischer unabhängig voneinander die Notsignale bemerkten. Daraufhin löste die SAR-Leitstelle in Glücksburg die Suchaktion aus", teilte der Sprecher der Wasserschutzpolizei in Husum, Wolfgang Boe, mit.
Am 20.07.2010 kam es in 16.33 h in Travemünde auf der Trave zu einer nicht ganz ungefährlichen Situation, die jedoch durch schnelles Eingreifen der Wasserschutzpolizei noch glimpflich ablief. Zwei 17-jährige Lübecker Mädchen, die mit einer offenen Jolle auf der Trave segelten, kenterten aufgrund eines gebrochenen Lieks am Segel mitten im Fahrwasser, in Höhe der Nordermole. Unglücklicherweise war die Fähre "Robin Hood" auslaufend unterwegs und wollte den Unglücksort passieren. Die Wasserschutzpolizei Travemünde war zu diesem Zeitpunkt mit einem Schlauchboot (140 PS) im Passathafen. Als sie in die Trave einfuhren erkannten sie schnell die Situation und gaben bis zu dem ca. 200 m entfernt liegenden Unfallort Vollgas.
Segeln ist einfach! Segeln lernen in wenigen Minuten - das kann jeder! Einfach diesen kleinen Kurs durcharbeiten und anschließend auf Große Fahrt gehen! Ruder hart mittschiffs! Eine einzige Online-Sitzung, und Sie sind ein perfekter Skipper! Dieser Segelkurs ist nicht ganz ernstgemeint - aber trotzdem viel Spaß!
Erneut Seenotfall vor geschlossenem Schutzhafen Darßer Ort
Freiwilligenbesatzung der Seenotretter aus Zingst im Einsatz
Darßer Ort / Zingst. Erneut musste gestern, am 10. März 2009, die Besatzung der Freiwilligenstation Zingst der Seenotretter zum Einsatz Richtung Darßer Ort ausrücken, nachdem ein ca. zehn Meter langes Motorboot eine Meile vor dem ehemaligen Schutzhafen auf Grund gelaufen war. Die drei Männer an Bord, die auf dem Weg nach Wolgast unterwegs waren, alarmierten per Handy die Seenotretter.
Sie wissen am Seglerstammtisch nichts zu erzählen? Ihr Stegnachbar kennt viel tollere Geschichten als Sie? Oder Sie erleben schlicht und einfach nichts Aufregendes an Bord? Dann kann Ihnen geholfen werden: der ultimative Klönschnack-Generator braucht nur ein paar Stichworte und legt dann los. Unter Garantie werden diese Stories von nichts mehr übertroffen!
Sicherheit in der Seeschifffahrt. BSH und Alfred-Wegener-Institut stellen neue Antarktis-Seekarte vor
Auf dem Weg ins Eis - das zunehmende wissenschaftliche und touristische Interesse an der Antarktis-Region erfordert auch die Herstellung zuverlässiger Navigationskarten für die Küsten dieses Gebietes. Die neue, heute vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft präsentierte Antarktis-Seekarte bringt einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn für die Schifffahrt in diesen bisher unzureichend kartierten Gewässern. Das Werk, das sowohl digital als auch gedruckt vorliegt, ist die erste von insgesamt zwei Antarktis-Seekarten, die beide Einrichtungen im gemeinsamen Projekt „COOL-Chart“ bearbeiten. BSH-Leiterin Monika Breuch-Moritz und Prof. Dr. Heinrich Miller, Stellvertretender Direktor des Alfred-Wegener-Instituts, zeigten sich überzeugt, dass auch die Arbeiten an der zweiten Antarktis-Karte schnellstmöglich abgeschlossen werden können.
Neue Räume für die Besatzung und ein neuer Liegeplatz für den Seenotkreuzer in Bremerhaven
Unter einem Dach mit den Lotsen am alten Vorhafen
Ein heller, großzügiger Aufenthalts- und Schulungsraum im ersten Stock sowie eine solide ausgestattete Werkstatt mit Lager im Erdgeschoss des neuen Lotsengebäudes am alten Vorhafen in Bremerhaven beherbergen seit Freitag, dem 24. Oktober 2008, auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Auf rund 80 Quadratmetern findet die Besatzung unter der Leitung von Vormann Ulrich Fader Platz für Besprechungen, Fortbildungsveranstaltungen und für kleinere Reparaturarbeiten.
In unmittelbarer Anbindung an die Hafeneinfahrt ist zudem eine Pontonanlage mit Liegeplätzen für die Lotsenboote sowie den Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER entstanden.
Kraftpaket: Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL schleppt Passagierschiff ein
Seine ganze Leistungsfähigkeit konnte heute Morgen das 9,5-Meter-lange Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL / Station Neuharlingersiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) unter Beweis stellen: Als das Passagierschiff „Spiekeroog III“, das sich mit 91 Passagieren an Bord auf einer Ausflugsfahrt befand, einen Maschinenschaden meldete, nahm das kleine Kraftpaket die 33,5 Meter lange „Spiekeroog III“ auf den Haken und schleppte sie problemlos nach Neuharlingersiel ein.
Seenotrettungsboot von Schleswig heißt jetzt WALTER MERZ
1993 hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der ostfriesischen Insel Juist ein neues 8,50 Meter langes Seenotrettungsboot in Dienst gestellt, das den Namen dieser Insel trug. 2006 wurde diese Einheit auf die Station Schleswig verlegt, und jetzt am 5. Oktober 2008 hat das Boot einen neuen Namen erhalten.
Die 8-jährige Schülerin Sophie Victoria Röcker aus Duisburg taufte es WALTER MERZ und wünschte Vormann Paul Cugier und seiner Mannschaft allzeit gute Fahrt und stets eine glückliche Heimkehr.
Ermöglicht wurde diese Namensänderung durch eine Spende der Angehörigen von Dr. Walter Merz, die aus dem Ruhrgebiet und aus Schweden angereist waren, um der kleinen Feierstunde im Stadthafen von Schleswig beizuwohnen.
Sommerbilanz: 408 Menschen in den vergangen acht Monaten ertrunken
Viele Menschen wurden durch die DLRG im letzten Moment gerettet - 2008 mehr tödliche Badeunfälle als im Vorjahr
Unbewachte Badestellen an Binnengewässern erneut Unfallschwerpunkt - Todesfälle bei Kindern bis fünf Jahren rückläufig
Bad Nenndorf: Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Deutschland ist bis Ende August deutlich angestiegen. Insgesamt registrierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. bis zum Ende des Monats mindestens 408 Ertrinkungsfälle – 48 mehr als in den ersten acht Monaten des Jahres 2007. Insbesondere im Juli (79/ +27) und August (54/ +23), aber auch während des warmen Mai (63/ +23) sind 2008 deutlich mehr Menschen ertrunken.
Bald ist wieder Saisonende: schon sind die meisten Skipper wieder aus dem Urlaub zurück. Sie haben noch keine Yacht? Dann fangen Sie doch mit dem Führerschein an: Was braucht man nun wirklich, um mit einer Segel- oder Motoryacht auf's Wasser zu dürfen? Wie alt muß man mindestens sein? Es gibt so viele Scheine mit teilweise sehr ähnlichen Bezeichnungen - versuchen wir einmal, etwas Licht in's Dunkel zu bringen!
Wasserschutzpolizei: über 10.000 überprüfte Bootspässe
Im Rahmen der Aktion "Gravierend mehr Sicherheit" hat die Wasserschutzpolizei seit 2002 über 10.000 Bootspässe auf Fahndungstauglichkeit überprüft und an die Bootseigner weitergegeben. Über 22.000 Boote, Außenbordmotoren und maritime Ausrüstungsgegenstände wurden für den Eigner graviert und so mit einem "Fingerabdruck" versehen. Besonderen Wert legen die Beamten auf das korrekte Ausfüllen des Bootspasses, damit ein Täter über den Fahndungscomputer zweifelsfrei überführt werden kann.