In der Nacht auf Mittwoch versank im Büsumer Hafenbecken II der Werftrohbau: "Libelle". Am frühen Morgen gegen sechs Uhr wurde das komplett versunkene, ca. 16 m lange, Boot durch einen Passanten entdeckt, der daraufhin den Notruf wählte. Es handelt sich um einen im Umbau befindlichen, ehemaligen Fischkutter, der zu einem Sportboot ausgebaut wird. Durch die mit 13 Mann, drei Fahrzeugen, Ölwehrausrüstung und Boot angerückte freiwillige Feuerwehr Büsum konnte der Rumpf bei Niedrigwasser soweit leer gepumpt werden, dass er wieder schwimmfähig wurde.
Dargow (Gemeinde Salem-Schaalsee) - Mann leblos aus See geborgen
Vermisstenfall hatte sich nicht bestätigt
Nachdem am vergangenen Sonntagabend Rettungskräfte einen 67-jährigen Bad Schwartauer leblos aus dem Schaalsee bargen, gingen bei der Polizei Hinweise ein, dass möglicherweise noch weiteren Personen etwas zugestoßen sein könnte. Über 130 Rettungskräfte waren im Einsatz und suchten bis in die Abendstunden die Umgebung ab. Umfangreiche Suchmaßnahmen durch die Tauchergruppe der Polizei aus Eutin verliefen am Montag ebenfalls erfolglos. Die Kriminalpolizei in Ratzeburg nahm die Ermittlungen auf. Erste Hinweise, dass der verstorbene 67-jährige Mann sich mit zwei Bekannten zum Bootsausflug getroffen hatte, bestätigten sich letztlich nicht.
Lübeck - Travemünde (ots) - Bereits am Samstag den 21.08.2010 um 18.00 Uhr kam es in der Travemünder Hafeneinfahrt in Höhe der Nordermole zu einer gefährlichen Situation zwischen einer Segelyacht und einer auslaufenden Fähre. Nur durch rechtzeitiges Eingreifen des Kapitäns konnte schlimmeres verhindert werden.
Kurz vor 18.00 Uhr lief eine unter dänischer Flagge fahrende Ro/Ro Fähre aus Travemünde aus. Ein mit zwei Mann besetztes Segelboot, das von See kommend in Richtung Fischereihafen segeln wollte, lag quer im Fahrwasser, in Höhe der Nordermole. Es hatte nur ein Vorsegel gesetzt und eine Person war in ein mitgeführtes Beiboot geklettert.
Flensburg (ots) - Am frühen Sonntagmorgen beobachtete ein Wassersportler im Flensburger Industriehafen drei Personen, die sich auffällig auf einem offenen Fischerboot bewegten. Die alarmierten Polizeibeamten stellten 3 Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren fest. Das 4,5 m lange offene Fischerboot mit Außenborder hatten sie in der Nacht zuvor auf der dänischen Seite der Schusterkate gestohlen. Im Kofferraum des Fahrzeugs eines Täters fanden die Beamten 230 kg Kupferkabel, das offensichtlich vom Werftgelände der FSG stammte. Das Boot und das Diebesgut konnten umgehend zurückgegeben werden. Gegen die Männer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Einstellungen in den Polizeidienst des Landes Schleswig-Holstein
200 Auszubildende treten am 2. August 2010 ihren Dienst an
"Bekomme ich schon am ersten Tag meine Uniform?" - diese Frage und noch einige mehr prasseln zurzeit wieder auf die Fachinspektion Ausbildung der Polizeidirektion Eutin ein - denn es ist wieder Einstellungszeit!
Am Montag, den 2. August 2010, ist es soweit: 150 junge Frauen und Männer werden nach Eutin reisen und dort in den mittleren Polizeidienst des Landes Schleswig-Holstein eingestellt. Zur gleichen Zeit werden 50 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter in Kiel Ihre Ernennungsurkunden erhalten. Insgesamt stellt die Landespolizei Schleswig-Holstein dieses Jahr 200 Auszubildende für den Schutzpolizei-, Wasserschutzpolizei - und Kriminalpolizeidienst ein. Diese jungen Frauen und Männer wurden aus über 3300 Bewerbungen ausgesucht und beginnen ihre Ausbildung voller Erwartungen an den von ihnen gewählten Beruf.
Morgendliche Spritztour mit Schlauchboot endete schnell
Am 25.07.2010 gegen 03.35 Uhr unternahmen vier männliche Personen aus Lübeck und Reinfeld eine nächtliche Spritztour mit einem Schlauchboot. Sie starteten ausgerechnet am Anleger der Wasserschutzpolizei und konnten kurz darauf gestellt werden.
Ausgerechnet vom Bootsanleger der Wasserschutzpolizei in Lübeck Travemünde nahmen vier männliche Personen im Alter von 20 bis 23 Jahren zum Anlass, mit einem nur lose angebundenen 3,5 m langen Schlauchboot von dem dort liegenden Kutter " Libra" eine morgendliche Spritztour zu unternehmen.
Beamte des Wasserschutzpolizeikommissariates 2 haben gegen einen 51-jährigen Deutschen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet. Beamte des Funkstreifenbootes "Elbe 27" bemerkten in der Billwerder Bucht ein blaues Sportboot (Länge 8,50 m, Breite 2,30 m), das einen Maschinenschaden hatte.
Aufatmen auf den Halligen Hooge und Gröde im nordfriesischen Wattenmeer: Weil seit Tagen das Versorgungsschiff „Rüm Hart“ nicht mehr durchs Eis zu den kleinen bewohnten Flecken durchdringen kann, haben am Dienstag (2. Februar) die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Versorgung übernommen.
Segeltörn mit gestohlenem Motorsegler endet auf Sandbank
Am 09.08.2009, gegen 16:40 Uhr, wird beim Wasserschutzpolizeirevier Kiel ein Motorsegler mit zwei Masten und 14 Meter Länge als gestohlen gemeldet. Das Fahrzeug wurde in der Nacht zuvor in Schilksee entwendet.
Gegen 18:35 Uhr hatte eine Passantin vor Wendtorf eine gestrandete Segelyacht festgestellt und dies der Polizei mitgeteilt. Der Seebereich vor Wendtorf wurde unverzüglich mit dem Polizeiboot "Brunswik" angelaufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich um die entwendete Segelyacht handelte.
Gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee Kanal
Unbekannte Täter warfen am Sonntag, den 02.08.09, gegen 01.25 Uhr die Leinen eines unbeleuchteten und im Rendsburger Kreishafen fest vertäuten Seeschiffes von 46 Meter Länge und 337 Bruttoregistertonnen los. Daraufhin trieb der Bug des Schiffes in die Kanalmitte. Die an Bord befindliche Besatzung schlief und bemerkte zunächst nichts.
Bürgermeister Todeskino verärgert über Absage an das Kieler Science Center
„Schwer nachvollziehbar" ist für Kiels Bürgermeister Peter Todeskino die Absage der Landtagsfraktionen von CDU und SPD an das Maritime Science Center. „Sechs Jahre Arbeit und bald 2,5 Millionen Euro stecken in diesem Projekt, alle Fragen sind schlüssig beantwortet worden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht das Land mutige Signale für solch’ ein Leuchtturmprojekt", erklärte der Bürgermeister am Dienstag, 26. Mai.
Am 02.05.2009 wurde bei einer Kontrolle des polnischen Schleppers "Herakles" eine Unterbesetzung festgestellt. Daher wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Bei der Nachkontrolle am 03.05.2009 war zwar die Besatzung vollzählig, jedoch wurde beim Kapitän eine Atemalkoholkonzentration von 0,63 Promille festgestellt.
Am Freitag, 1. Mai 2009, 16.38 Uhr, wurde über die Einsatzleitstelle Kiel gemeldet, dass ein Fallschirmspringer mit ungeöffnetem Schirm in die Kieler Förde, Bereich vor Marinefliegergeschwader, gestürzt sein soll. Zeitgleich wurde das MRCC in Bremen verständigt, Seenotrettungsboote in den angegebenen Bereich zu entsenden. Das WSPR Kiel lief mit Hafenboot Brunswik die Unglücksstelle an. Erst nach längerer Zeit um 17.13 Uhr gelang es, den Luftsportverein Kiel, dortige Fallschirmsportgruppe telefonisch zu erreichen.
Während eines Aufenthaltes der Fördefähre Heikendorf am Anleger in Laboe stürzte eine 38jährige deutsche Staatsangehörige infolge übermäßigen Alkoholgenusses in die Förde. Der Decksmann und ein weiterer Passant sprangen hinterher und bargen die Frau. Bei dem Sturz zog sie sich keinerlei Verletzungen zu. Die Frau und ihr Begleiter wurden während der weiteren Überfahrt in einer Kabine der Decksbesatzung untergebracht. Darin befand sich jedoch auch ein Rucksack des Decksmanns, in dem dieser persönliche Wertgegenstände verwahrt hatte.
Ostergrüße verschicken mit neuen Kieler-Woche-Postkarten
Freche blaue Matrosinnen und Matrosen, die fröhlich feiern, segeln und musizieren - das sind die Markenzeichen der diesjährigen Kieler Woche vom 20. bis 28. Juni. Von sofort an können alle Fans der weltgrößten Segelveranstaltung und des größten nordeuropäischen Sommerfestes per Post Kieler-Woche-Grüße mit den freundlichen Gesellen verschicken.
Am 09.12.2008 stellten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel in der Großen Nordschleuse Brunsbüttel gegen 23:00 Uhr fest, das auf dem MS "Forza", Heimathafen Groningen, die Holzdeckladung in Form von losen Baumstämmen über fast die gesamte Schiffslänge nicht gegen über Bord fallen gesichert war.
Nach Rücksprache mit der für diese Fälle zuständigen Behörde, der Seeberufsgenossenschaft in Hamburg, sollte die Ladung während der Fahrt durch den Kanal gesichert werden. Bei der Nachkontrolle des Schiffes durch die Wasserschutzpolizei Kiel in Holtenau, wurde jedoch festgestellt, dass dieses Nachsichern nicht stattgefunden hatte.