Heute landete in unserem Postfach wieder einmal eine dubiose Mail - diesmal (schlecht) getarnt als Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Der Betreff lautete "Offizielle Benachrichtigung des Deutschen Wetterdienstes", der Text enthielt derart viele Rechtschreibfehler und einen so gruseligen Satzbau, daß die Mail schon auf den ersten Blick nicht vom Deutschen Wetterdienst stammen konnte. Unaufgefordert versendet der DWD auch gar keine Mails.
In der Mail ist von Schneesturm und einem Temperatursturz auf -45° die Rede, wer mehr Informationen haben will, solle den beigefügten Link anklicken. Beim Besuch der angegebenen Website wird mit Sicherheit versucht, Ihnen einen Trojaner oder ähnliche Schadprogramme unterzujubeln: folgen Sie also keinesfalls diesem Link!
Ein schneereicher, aber sonniger und zu warmer Winter
In Deutschland war es im Winter 2004/2005 ein wenig zu warm und durchschnittlich nass. Die Sonne schien länger als in einem typischen Winter. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach einer vorläufigen Bilanz seiner gut 3 000 Messstationen. Die bisherigen Messungen der Werte wurden dabei mit einer Prognose der Werte des letzten Februartages verbunden. Winter war ein halbes Grad zu warm Im Winter 2004/2005 lagen die Temperaturen im Mittel bei 0,7 Grad Celsius (°C) und somit etwa ein halbes Grad über dem langjährigen Durchschnitt von 0,2°C.
Der kleine Tip: Aus dem Elektro Fachhandel/ Baumarkt/ Media Markt einen kleinen Fernseher (ca. 30 cm Bild Diagonale) für an Bord holen. Wichtig: Mit Videotext!!! Wenn es geht für 230 Volt und 12 Volt. Irgendwo an Deck eine kleine TV Antenne (so groß wie eine Bierflasche) anschrauben.
An Bord drücken wir nur die Fernbedienung, und das Gerät speichert automatisch alle erreichbaren Sender ein. Nun drücken wir die Taste für Videotext, auf Tafel 400 erscheint das tägliche Wetter. Und zwar 24 Stunden am Tag, immer aktuell upgedated.
Ein Tankerunglück in der Ostsee wäre eine Katastrophe für die Ökosysteme im Wasser und an Land. Zu einer Katastrophe muss es möglicherweise gar nicht erst kommen - wenn sich frühzeitig vorhersagen ließe, wohin Strömung und Wind das ausgelaufene Öl treiben. In Zukunft soll es solche Vorhersagen geben. Das jedenfalls ist ein Ziel von MERSEA (Marine Environment and Security for the European Area), einem europäischen Projekt für globales Ozean-Monitoring.
Ein für Deutschland ganz durchschnittlicher Juni Offenbach, 1. Juli 2004 – Obwohl viele Deutsche es anders empfanden: Der Juni 2004 zeigte sich im langjährigen Vergleich als ein ganz durchschnittlicher Monat. Zur Erinnerung: Der Jahrhundert-Juni 2003 war mehr als 3,5 Grad Celsius (°C) zu warm, erreichte nur 60 Prozent des normalen Niederschlags und die Sonne schien ein Drittel mehr als üblich. In diesem Jahr war die Temperatur durchschnittlich, die Sonne schien etwas zu wenig und auch die gemessene Regenmenge lag etwas unter dem in Deutschland typischen Juniwert. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Wetterinformationen seiner mehr als 3.500 Messstationen.
Sie kennen sicherlich auch eine penetrante Werbung, in denen Ihnen unter Anwahl einer 0190-Nummer eine exakte Wettervorhersage versprochen wird. Oder einen anderen kostenpflichtigen Dienst? Wo Sie (meist kostenlos!) qualitativ gute Wettervorhersagen bekommen, erfahren Sie hier.
Alljährlich stellt Ehrhard Rost von der FeO-Crew den Wetterzettel zusammen und verteilt ihn kostenlos an alle Interessenten. Die Ausgabe 2004 liegt nunmehr vor.
Die Wettervorhersage ist so ziemlich die wichtigste Information für den Segler (und die Landwirte, die Urlauber, die Hotel- und Gaststättenbetreiber und und und ...). Aber wo bekommt man eine gute Wettervorhersage, und was kostet der Spaß?
Wenn es ordentlich kachelt, das hat er gern, der Jörg Kachelmann. 14 Tage Sonne am Stück ist für ihn eine "grausliche Vorstellung". Anlässlich der Ausstellung "Wolken - Wogen - Wehmut" auf Schloss Gottorf wurde jetzt seine 397 te Wetterstation eröffnet. Der frech-feinsinnige Metereologe, der das Wetter zum Unterhaltungsprogramm machte, stellt ab sofort Schleswig in den Kontext seiner Wetterprognosen. Das wird nicht nur die Bekanntheit der Kulturstadt "ganz oben" steigern, sondern auch Publikumsmassen in die Gottorfer Ausstellungen treiben. Und wenn's nach Kachelmann geht, würde er den datenmesstechnisch unterentwickelten Norden mit weiteren Mess-Stationen überziehen. "Alle am liebsten im Abstand von 5 km", sagt er. Die aktuellen regionalen und lokalen Wetterdaten gibts dann täglich in der ARD und insbesondere als Wettershow im Anschluss an die TAGESTHEMEN.
Ob das WIKINGERLAND die vielen Besucher und Gäste dann auch verkraften kann?