Heute Mittag ist die Hafenrundfahrtbarkasse "Anita" auf eine Spundwand im Magdeburger Hafen gelaufen. Wasserschutzpolizisten retteten 44 Fahrgäste sowie zwei Besatzungsmitglieder mit mehreren Funkstreifenbooten und brachten sie sicher an Land. Die Wasserschutzpolizei hat eine Ermittlungsgruppe Schiffsunfall (EGS) eingerichtet.
Die "Anita" war mit 44 Fahrgästen (42 Erwachsene, 2 Kinder), einem Schiffsführer (70) sowie einem Decksmann besetzt.
Harrislee (ots) - Heute um 15:38 Uhr wurde der Besatzung des MSB "Kieholm" (Wasserschutzpolizei Flensburg) durch die Regionalleitstelle-Nord telefonisch mitgeteilt, dass sich soeben ein Sportbootfahrer telefonisch gemeldet und um Erscheinen der Wasserschutzpolizei gebeten hatte. Grund war ein Feuer auf einem Motorboot, das von Marina Minde kommmend wieder nach Flensburg fahren wollte. Dabei bemerkte der verantwortliche Schiffsführer, zwischen Glücksburg und den dänischen Ochseninseln starke Rauchentwicklung im achteren Bereich des Fahrzeugs. An Bord befanden sich neben dem Skipper noch seine Frau und vier Kinder (sechs Monate, zwei im Alter von drei Jahren, eines 8 Jahre alt).
Lübeck-Travemünde (ots) - Gestern Nachmittag um 15.50 Uhr kam es am Skandinavienkai zu einer Gefahrgutleckage. Personen wurden dabei nicht verletzt. Der Gefahrguttrupp der Berufsfeuerwehr Lübeck erschien vor Ort und musste Vollschutz anlegen. Die Schiffsbesatzung einer schwedischen Fähre wurde auf das tröpfchenweise Austreten einer Flüssigkeit seitlich an einem Tankcontainer aufmerksam. In dem Tank befanden sich 28 Tonnen Maleinsäureanhydrid. Die Säure ist ätzend und bei Kontakt stark gesundheitsschädlich.
Am Dienstagabend um 22.55 h löste der Abschuss eines roten Seenotsignals auf dem Ratzeburger See eine groß angelegte Suchaktion aus. Insgesamt waren an der anschließenden Suche 120 Einsatzkräfte beteiligt. Nachdem glaubwürdige Zeugen bei der Einsatzleitstelle den Abschuss eines Seenotsignalmittels auf der Westseite des Ratzeburger Sees zwischen der Ortschaft Buchholz und Pogeez mitteilten, wurden von der integrierten Rettungsleitstelle Süd in Bad Oldesloe Einsatzkräfte des Wasserrettungszugs Nord, bestehend aus DLRG, Feuerwehr und THW alarmiert.
Zwei rote Seenotraketen haben am gestrigen Abend (21.07.)auf der Nordsee zu einer großen Suchaktion geführt. "Es war gegen 23.40 Uhr, als ca. 6 Seemeilen westlich von Westerland /Sylt mehrere Fischer unabhängig voneinander die Notsignale bemerkten. Daraufhin löste die SAR-Leitstelle in Glücksburg die Suchaktion aus", teilte der Sprecher der Wasserschutzpolizei in Husum, Wolfgang Boe, mit.
Am 20.07.2010 kam es in 16.33 h in Travemünde auf der Trave zu einer nicht ganz ungefährlichen Situation, die jedoch durch schnelles Eingreifen der Wasserschutzpolizei noch glimpflich ablief. Zwei 17-jährige Lübecker Mädchen, die mit einer offenen Jolle auf der Trave segelten, kenterten aufgrund eines gebrochenen Lieks am Segel mitten im Fahrwasser, in Höhe der Nordermole. Unglücklicherweise war die Fähre "Robin Hood" auslaufend unterwegs und wollte den Unglücksort passieren. Die Wasserschutzpolizei Travemünde war zu diesem Zeitpunkt mit einem Schlauchboot (140 PS) im Passathafen. Als sie in die Trave einfuhren erkannten sie schnell die Situation und gaben bis zu dem ca. 200 m entfernt liegenden Unfallort Vollgas.
Fehmarn, Wulfen / Tauchunglück auf Fehmarn - zehnjähriger Junge tot
Am Freitag, gegen 17.45 Uhr, kam es auf der Insel Fehmarn zu einem Tauchunglück. Eine siebenköpfige Tauchgruppe war in etwa 2,50 m Wassertiefe in 50 - 60 m Entfernung zum Ufer bei einem Tauchgang mit ausgebildetem Tauchlehrer. Aus bislang völlig ungeklärter Ursache tauchten plötzlich zwei Personen nicht mehr auf. Sofort wurden Suchmaßnahmen eingeleitet, zufällig befand sich auch das Tochterschiff "Elsa" des Seenotrettungskreuzers "John T. Essberger" in der Nähe. Nach wenigen Minuten konnte eine 16-jährige Jugendliche von Rettungskräften im Wasser treibend gefunden und gerettet werden.
Lübeck (ots) - Bereits am Freitag, den 12.03.2010 um 15.21 h, kam es im Fahrwasser vor Travemünde zu einer Kollision zwischen dem Fahrgastschiff "Sven Johannsen" und einem unter antiguanischer Flagge auslaufenden Frachtschiff, bei dem beide Schiffe erheblich beschädigt wurden und von der Wasserschutzpolizei ein Weiterfahrtverbot erteilt werden musste. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Kiel (ots) - Am 10.03.2010, gegen 10:30 Uhr, stieß das unter Bahamas Flagge fahrende M/S "Strami" beim Anlegen am Kraftwerk Ostufer gegen den dortigen Verladekran und beschädigte diesen so, dass er zunächst nicht mehr betrieben werden konnte.
Starker Eisgang: Seenotretter holen Arbeiter von Minsener Oog
Vier Arbeiter einer privaten Baufirma hat die Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN STEFFENS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 12. Februar aus einer misslichen Lage auf Minsener Oog befreit. In guter Nachbarschaftshilfe holten die Seenotretter die Männer von der einsamen Düneninsel, weil deren eigenes Versorgungsschiff im Eis festgekommen war.
Kutter droht zu kentern – Seenotretter befreien Fischer aus dem Eis
Schnell und professionell haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Watt zwischen den nordfriesischen Inseln Sylt und Rømø (Dänemark) am Mittwoch (3. Februar) einen Fischkutter vor dem Kentern bewahrt. Die drei Fischer an Bord hatten ihr Schiff in Gedanken bereits aufgegeben.
Mit Maschinenproblemen hat die Besatzung des Wasserschutzpolizeibootes „Sylt“ am Sonntagnachmittag (24. Januar 2010) die Seenotretter der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) um Unterstützung gebeten.
Die sechsköpfige Mannschaft meldete sich beim Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum. Das Polizeiboot lag zwischen den Fahrwassertonnen 23 und 25 manövrierunfähig in der Norderaue, dem Fahrwasser zwischen der Insel Föhr im Norden und der Hallig Langeneß im Süden, vor Anker.
Sportboot auf der Unterelbe gekentert - Frau ums Leben gekommen - Mann vermisst
Zeit: 21.05.09, 20:10 Uhr, Ort: Unterelbe, Höhe Ostemündung, Fahrwassertonne 51
Gestern Abend ist das Sportboot "Quintett" auf der Unterelbe in Höhe der Fahrwassertonne 51 gekentert. In der Kajüte des Bootes wurde eine 48-jährige Frau tot aufgefunden, ein 75-jähriger Mann wird vermisst.
Der Lotse der elbaufwärts fahrenden "NYK Apollo" meldete gestern Abend der Revierzentrale, dass er in Höhe der Ostemündung ein Sportboot kieloben treibend gesehen habe. Eine Person sollte sich noch an dem Havaristen festgehalten haben.
Am 05.05.2009, gegen 08:53 Uhr, kam es auf dem NOK bei km 93, während eines Überholmanövers zu einer Kollision zwischen einem Chemikalientankschiff (CTMS), Flagge: Marshal Islands, BRZ: 8505 und einem deutschen Traditionssegler von 24m Länge. Das CTMS überholte das Segelschiff. Während des Überholvorgangs wurde das Segelschiff angesogen und kollidierte leicht mit dem CTMS. Anschließend geriet es mit dem Bug in die Nordböschung.
Aus Übungsfahrt der Seenotretter wurde Einsatzfahrt:Ostseefischer aus drei Grad kaltem Wasser gerettet
Ein 55 Jahre alter Fischer ist am Sonnabend, dem 24.Januar 2009, von der Besatzung des Seenotkreuzers NIS RANDERS aus der drei Grad kalten Ostsee bei Maasholm (Schleswig-Holstein) aus Seenot gerettet worden. Er war allein auf Fangreise unterwegs. Dank des schnellen Eingreifens der Seenotretter erlitt der Berufsfischer aus Kappeln nur leichte Unterkühlungen. Er wurde nach der Erstbehandlung an Bord des Seenotkreuzers in das Krankenhaus nach Eckernförde gebracht.
Am 21.11.2008, gegen 14:40 Uhr, kenterte in der Meldorfer Bucht im Sommerkoogsteertloch auf der Position 54°05,6N/ 008°52E ein Büsumer Hobbykutter. Das 8 m lange Fahrzeug war mit einer Person besetzt. Der in Not geratene Fischer konnte wenig später durch das Tochterboot des Büsumer Zolls unverletzt geborgen werden. Versuche des Zolls sowie des später hinzugekommenden Tochterbootes des Seenotrettungskreuzers "Hans Hackmack", das Fahrzeug zu bergen, scheiterten bislang.