"Drückerkolonne" der Luftrettungs-Service-Vermittlungs GmbH in Flensburg unterwegs
Flensburg (ots) - Wie der Polizei erst gestern bekannt wurde, hielt sich eine so genannte "Drückerkolonne" der Luftrettungs-Service-Vermittlungs GmbH (LRS) am 21.07.08 in Flensburg auf.
Bei einer 33jährigen, alleinstehenden Frau klingelte eine männliche Person. Nachdem die Frau die Tür geöffnet hatte, hielt er sich nicht lange mit Reden auf, sondern ging ins Wohnzimmer. Die Frau folgte ihm und wollte, dass der Mann die Wohnung verließ. Dieser ging aber nicht, sondern forderte die Frau auf, eine Beitrittserklärung für die LRS zu unterschreiben. Die Frau unterschrieb aber nicht, obwohl der Mann sie dazu drängte und kurze Zeit später ging er wieder.
Haben Sie das in den letzten Tagen /Wochen auch erlebt? Ihr Handy klingelt ein-, zweimal, aber noch bevor Sie das Gespräch annehmen können, hört das Gedüdel wieder auf. Aber da steht ja dann die Rufnummer im Display, und höflich wie Sie nun mal sind, drücken Sie auf "Rückruf" ...
Warum Sie das auf keinen Fall so ohne weiteres tun sollten? Es kostet Sie eine Menge Geld, wenn Sie nicht aufpassen!
Seit dem 25.03.2006 läuft wieder eine "Rückrufwelle" durch die Mobilfunknetze. Bei mir gingen Anrufe von der Rufnummer 0137 /713 0070 ein.
In wenigen Wochen beginnt die neue Segelsaison. So mancher liebäugelt bereits mit einer "neuen" Yacht: und da schaut man sich natürlich auch auf dem Gebrauchtmarkt um. Leider lauern auch hier böse Fallen auf den künftigen Schiffseigner. Wer sie kennt, kann schon im Vorfeld die gefährlichsten Klippen umsegeln und vermeidet Ärger und erhebliche finanzielle Verluste. Ein Flyer der Wasserschutzpolizei liefert dazu einige nützliche Tips.
Seit längerer Zeit fordert der Bundesrechnungshof, die Wassersportler stärker am Unterhalt der Bundeswasserstraßen zu beteiligen. Nur zu gern könnten Politiker aller Couleur die Argumente aufgreifen: auch 7,5 Millionen Euro sind nicht zu verachten. Angesichts der angsterregend hohen Staatsschulden macht sich dieser Betrag zwar so gut wie nicht im Haushalt bemerkbar, aber immerhin. Dabei scheut man sich auch nicht, einige Fakten wegzulassen. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. (BWVS) hat einige dieser Fakten zusammengetragen.
Ein amerikanisches Gericht in Davenport (Iowa) hat dem Internet Service Provider (ISP) CIS über eine Milliarde Dollar Schadensersatz zugesprochen. Das Unternehmen hatte schon 2001 gegen rund 300 Spam-Versender geklagt. Wegen der immensen Zahl von Spam-Sendungen werde die Geschäftstätigkeit erheblich beeinträchtigt, begründete Firmeninhaber Robert Kramer die Klage. Bei CIS alleine hatten die Mail-Server rund 10 Millionen Spam-Sendungen täglich zu verkraften.
Spam ist ein Massenphänomen: früher oder später wird jeder Inhaber eines Mailkontos mit dubiosen Werbemails belästigt, die im besten Fall nur lästig sind. Wir bei Schlei.Info haben in unseren Postfächern mit täglich bis zu 100 Spam-Mails zu kämpfen. Da Sie als Segler möglicherweise von unterwegs über Ihr Handy nach Ihrer Email sehen, gibt Schlei.Info gleich noch ein paar Tips, wie Sie den Streß mit Spam auf ein Minumum reduzieren können.
Nach einem monatelangen Gezerre und sich teilweise widersprechenden Veröffentlichungen durch die Regierungskoalition haben sich 'Verkehrs- und Haushaltpolitiker verständigt', die Sportbootvignette und damit eine zusätzliche Abgabe einzuführen. Das soll nach Presseberichten die stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsverkehrsausschusses, Annette Faße, am Freitag mitgeteilt haben. Ob in Zeiten klammer Kassen diese Aussage auch nur eine minimale Halbwertszeit hat, wird sich zeigen müssen.
Mehr Prügel für Stolpe: Landtagsfraktionen wettern gegen Sportbootmaut
Fast einhellige Ablehnung der geplanten Schwachsinns- Verzeihung, Sportbootmaut im Landtag. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht kennen wir: Politiker aller Couleur geben für ihre vollmundigen Aussagen kein Mindesthaltbarkeitsdatum an ...
Hans-Jörn Arp (CDU): Keine Strafmaut für Sportbootbetreiber "Was müssen wir uns eigentlich noch vom Bundesverkehrsminister Stolpe, genannt "IM Sekretär", noch alles gefallen lassen. In Brandenburg als Ministerpräsident Milliarden versenkt, als Verkehrsminister die LKW-Maut bis heute nicht eingeführt und nun noch die Sportboot-Maut. Es ist schon beeindruckend, was dieser Minister unserem Volk zumutet. 2004 ist das Jahr des Wassertourismus, von den Tourismusverbänden gekürt und von unserem Wirtschaftsminister Rohwer freudig, wenn auch zu spät, aufgenommen. Dieser hat sich sogar richtigerweise deutlich für eine Stärkung des Wassertourismus ausgesprochen. Und auch das Bundeswirtschaftsministerium hat in seiner Studie von 2003 festgestellt, dass der Wassertourismus in Deutschland gefördert werden soll, weil hier große Potentiale sind. "
Wirtschaftsminister Dr. Bernd Rohwer hat heute (03.Mai) in Kiel Bestrebungen der Bundesregierung, eine Maut für Sportboote auf Bundeswasserstraßen zu erheben, abgelehnt. Stattdessen sollte mit den Verbänden über eine Erhöhung der bereits bestehenden, jährlichen Pauschal-Zahlungen verhandelt werden.
Freizeitsteuer für Sportbootfahrer - Opposition im Landtag reagiert
Wolfgang Kubicki (FDP): Stoppt Stolpe! - Neue Freizeitsteuer für Sportbootfahrer ist unannehmbar- Zu den Plänen des Bundesverkehrsministers, eine Vignette für die Nutzung von Bundeswasserstraßen einzuführen, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Kubicki: "Nachdem der Bundesverkehrsminister mit der LKW-Maut die Bundesrepublik international der Lächerlichkeit preisgegeben hat, folgt nun der nächste Coup aus dem Hause Stolpe die Vignette für die Wasserstraße. Letztlich ist das nichts anderes als eine neue Steuer für Sportbootfahrer, die unannehmbar ist", stellte Kubicki am 14. Mai 2004 in Kiel fest.
"Zu Recht fragen sich die Menschen im Lande, ob wir noch ganz bei Trost sind." Mal eben eine Diätenerhöhung, die einem Nettoeinkommen eines Nicht-Schlecht-Verdieners entspricht? Klar, warum nicht! In zwei Jahren kann man davon auch die Altersvorsorge selbst bezahlen (wenn man dann noch im Landtag hockt). Und außerdem ... bis 2005 ist es ja noch so lange hin, wetten, der Bürger hat alles bis dahin vergessen?
Stellen Sie sich einmal vor, die von Ihnen vor fünf oder mehr Jahren gekaufte Yacht haben Sie in der Zwischenzeit gründlich und unter Einsatz von viel Zeit und noch mehr Geld restauriert. Jetzt plagt Sie ein Zipperlein, oder Sie werden nach Bayern versetzt. Das Schiff muß leider verkauft werden - aber immerhin ist der Wert in den Jahren erheblich gestiegen. Geht es nach dem Willen von Rot-Grün, könnte unser Finanzminister von Ihrer Arbeit allerdings ab dem nächsten Jahr kräftig profitieren.
Alle Jahre wieder prüfen die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Haushaltsführung des Staates. Manchmal nutzt es was, manchmal nicht. Alle Jahre wieder geistern aber auch Meldungen durch die Vereinslokale und Häfen, daß eine "Bootssteuer" kommen wird - früher oder später. Nachdem nun die Steuereinnahmen des Staates dramatisch eingebrochen sind, suchen siebzehn Finanzminister verzweifelt nach Möglichkeiten, ihre notorisch klammen Kassen durch weitere Abgaben und Steuern zu füllen. Einen Vorwand, nun auch die Sportbootfahrer abzukassieren, lieferte schon vor zwei Jahren der Bundesrechnungshof.