Beamte des Wasserschutzpolizeikommissariates 2 haben gegen einen 51-jährigen Deutschen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet. Beamte des Funkstreifenbootes "Elbe 27" bemerkten in der Billwerder Bucht ein blaues Sportboot (Länge 8,50 m, Breite 2,30 m), das einen Maschinenschaden hatte.
Schwimmen im Bereich des Hamburger Hafens ist lebensgefährlich
Gemeinsame Pressemitteilung der Wasserschutzpolizei und Hamburg Port Authority
Die Wasserschutzpolizei und Hamburg Port Authority weisen eindringlich auf die Gefahren hin, die Schwimmern in der Elbe im Bereich des Hamburger Hafens drohen. Wer an Anlegestellen wie St. Pauli Landungsbrücken, Überseebrücke, City Sporthafen oder an Fähranlegern ins Wasser springt, begibt sich in Lebensgefahr. Zudem stellen Personen im Wasser auch immer eine Gefährdung des Schiffsverkehrs dar, da plötzliche Ausweichmanöver zu Schiffskollissionen führen können.
Die Fließgeschwindigkeit der Elbe im Bereich der St. Pauli-Landungsbrücken beträgt bei mittleren Tideverhältnissen bis zu fünf, in der Flutphase sogar bis zu acht Stundenkilometern. Auch Weltklasseschwimmer sind nicht in der Lage, die auftretende Spitzengeschwindigkeit zu meistern. Der normale Durchschnittsschwimmer ist bereits mit den niedrigsten Strömungsgeschwindigkeiten der Elbe überfordert.
Friedrichstadt (ots) - Einen schnellen gemeinsamen Fahndungserfolg konnten die Polizei in Friedrichstadt und die Wasserschutzpolizei Husum verbuchen. In der Nacht vom vergangenen Sonnabend auf Sonntag ist es im Bereich Friedrichstadt zu mehreren Straftaten gekommen. So wurden zwei Boote aus den Grachten gestohlen bzw. missbräuchlich benutzt, zwei Außenbordmotoren wurden von Booten abgebaut und entwendet.
Brunsbüttel (ots) - Am 18.03.2010 stellten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel während einer Schiffskontrolle an Bord eines russischen Motorschiffes, das von der Elbe kommend in die Kleine Nordschleuse Brunsbüttel einlief, beim russischen Kapitän Atemalkohol fest.
Am 18.03.2010 stellten Beamte des Wasserschutzpolizeirevier Kiel, gegen 10:50 Uhr, bei dem MS "John Mitchell", Hhf.: St. Johns, eine Freibordunterschreitung von mehr als 13 cm fest. Das Schiff war um ca. 200 t mit Pottasche überladen.
Heute um 13.03 Uhr verunglückte auf dem Ratzeburger See ein Eissegler und zog sich dabei eine Beinfraktur zu.
Kurz zuvor waren zwei 68 jährige Eissegler vom westlichen Ufer des Ratzeburger Sees am Schanzenberg aus mit ihren Eisschlitten auf dem dünnen Eis in Richtung Ratzeburg gestartet.
Lübeck (ots) - Bereits am Freitag, den 12.03.2010 um 15.21 h, kam es im Fahrwasser vor Travemünde zu einer Kollision zwischen dem Fahrgastschiff "Sven Johannsen" und einem unter antiguanischer Flagge auslaufenden Frachtschiff, bei dem beide Schiffe erheblich beschädigt wurden und von der Wasserschutzpolizei ein Weiterfahrtverbot erteilt werden musste. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Kiel (ots) - Am 10.03.2010, gegen 10:30 Uhr, stieß das unter Bahamas Flagge fahrende M/S "Strami" beim Anlegen am Kraftwerk Ostufer gegen den dortigen Verladekran und beschädigte diesen so, dass er zunächst nicht mehr betrieben werden konnte.
Starker Eisgang: Seenotretter holen Arbeiter von Minsener Oog
Vier Arbeiter einer privaten Baufirma hat die Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN STEFFENS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 12. Februar aus einer misslichen Lage auf Minsener Oog befreit. In guter Nachbarschaftshilfe holten die Seenotretter die Männer von der einsamen Düneninsel, weil deren eigenes Versorgungsschiff im Eis festgekommen war.
Seenotretter im vergangenen Jahr über 2000 Mal im Einsatz auf Nord- und Ostsee
TV-Koch Tim Mälzer ist neuer „Bootschafter“
1095 Menschen haben die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Verlauf des Jahres 2009 aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit (2008: 1105). Die 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee fuhren 2138 (2008: 2102) Einsätze.
TV-Koch Tim Mälzer hat zum Jahresbeginn sein Ehrenamt als „Bootschafter“ für die DGzRS angetreten: „Ich bin stolz, ‚Bootschafter‘ bei den Seenotrettern zu sein, weil die Seenotretter die Idee vom uneigennützigen Engagement für in Not geratene Menschen praktizieren, ohne nach dem ‚Warum?‘ zu fragen. Dieses Anliegen kann jeder fördern – ein paar ‚Groschen‘ ins Sammelschiffchen, oder besser noch: eine zuverlässige Fördermitgliedschaft mit einem Beitrag ganz nach seinen persönlichen Möglichkeiten.“ Tim Mälzer verkündete die Einsatzzahlen an Bord des größten Seenotkreuzers der DGzRS, der HERMANN MARWEDE, in Cuxhaven:
„Insgesamt wurden 36 Einsätze mehr gefahren; die Zahl der aus Seenot geretteten und aus Gefahr befreiten Personen ging um zehn zurück. In zahlreichen Fällen konnten die Seenotretter frühzeitig eingreifen und Schäden im Vorfeld begrenzen. Zum Vorjahr hat sich keine bemerkenswerte Veränderung ergeben.
Kutter droht zu kentern – Seenotretter befreien Fischer aus dem Eis
Schnell und professionell haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Watt zwischen den nordfriesischen Inseln Sylt und Rømø (Dänemark) am Mittwoch (3. Februar) einen Fischkutter vor dem Kentern bewahrt. Die drei Fischer an Bord hatten ihr Schiff in Gedanken bereits aufgegeben.
Aufatmen auf den Halligen Hooge und Gröde im nordfriesischen Wattenmeer: Weil seit Tagen das Versorgungsschiff „Rüm Hart“ nicht mehr durchs Eis zu den kleinen bewohnten Flecken durchdringen kann, haben am Dienstag (2. Februar) die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Versorgung übernommen.
Mit Maschinenproblemen hat die Besatzung des Wasserschutzpolizeibootes „Sylt“ am Sonntagnachmittag (24. Januar 2010) die Seenotretter der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) um Unterstützung gebeten.
Die sechsköpfige Mannschaft meldete sich beim Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum. Das Polizeiboot lag zwischen den Fahrwassertonnen 23 und 25 manövrierunfähig in der Norderaue, dem Fahrwasser zwischen der Insel Föhr im Norden und der Hallig Langeneß im Süden, vor Anker.
Es sind noch Plätze frei! Erwerben Sie jetzt den Sportbootführerschein SEE (SBF See)!
Dieser Führerschein berechtigt zum Führen von Motorbooten und motorisierten Segelbooten mit mehr als 5 PS (3,68 Kw) an der Propellerwelle.
Das Mindestalter für die Teilnehmer an diesem Kurs beträgt 16 Jahre, wobei für die unter 18-jährigen die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich ist. Der Bewerber muss seine Befähigung zum Führen eines führerscheinpflichtigen Sportbootes durch eine Prüfung (Theorie und Praxis) nachweisen. Diese wird vor dem Prüfungsausschuss des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. in Kiel (DMYV) abgelegt.
Segeltörn mit gestohlenem Motorsegler endet auf Sandbank
Am 09.08.2009, gegen 16:40 Uhr, wird beim Wasserschutzpolizeirevier Kiel ein Motorsegler mit zwei Masten und 14 Meter Länge als gestohlen gemeldet. Das Fahrzeug wurde in der Nacht zuvor in Schilksee entwendet.
Gegen 18:35 Uhr hatte eine Passantin vor Wendtorf eine gestrandete Segelyacht festgestellt und dies der Polizei mitgeteilt. Der Seebereich vor Wendtorf wurde unverzüglich mit dem Polizeiboot "Brunswik" angelaufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich um die entwendete Segelyacht handelte.
Gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee Kanal
Unbekannte Täter warfen am Sonntag, den 02.08.09, gegen 01.25 Uhr die Leinen eines unbeleuchteten und im Rendsburger Kreishafen fest vertäuten Seeschiffes von 46 Meter Länge und 337 Bruttoregistertonnen los. Daraufhin trieb der Bug des Schiffes in die Kanalmitte. Die an Bord befindliche Besatzung schlief und bemerkte zunächst nichts.